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DIE RUHESTÄTTE

Der letzte Ort

In allen Kulturen ist der Ort, an dem die Toten begraben werden, von besonderer Bedeutung. In unserer christlich geprägten Kultur sind die Friedhöfe ein fester Bestandteil, und die bepflanzten und gepflegten Gräber sind insbesondere Ausdruck der deutschen Kultur. Zeugnis einer großen Tradition sind die zahlreichen Familiengräber und zuweilen sehr üppig ausgestatteten Grabstätten, die im 19. Jahrhundert Besitz und Reichtum, Macht und Ansehen der bestatteten Persönlichkeiten und ihrer Familien widerspiegelten. Die Faszination, die von diesen kunstvoll gestalteten Grabstätten ausgeht, hat sicherlich zum Schutz und der Erhaltung von Grabdenkmälern und einer Friedhofskultur geführt.

Der Friedhof zum Andenken und zur Erinnerung an die Menschen, die nicht mehr unter uns sind, ist ein Ort, an dem unsere Toten in Frieden ruhen können. Für die Lebenden ist der Friedhof, von dem ja nicht nur eine traurige Natur ausgeht, ein Ort der Erinnerung und Begegnung. Die Bepflanzung und Gestaltung der Gräber stellt eine lebendige Verbundenheit mit den Verstorbenen dar. Blumen, Sträucher und Bäume stehen im Zeichen der Jahreszeiten, dem Werden und Vergehen. Mancher Gang über den Friedhof, sei es zum Besuch der Grabstätte eines Angehörigen oder sei es ein Spaziergang zum Innehalten aus unserer schnelllebigen Zeit, sensibilisiert auch das Bewusstsein unserer eigenen Herkunft und dass das Leben vergänglich ist. Dass jeder Tag ein Geschenk ist und „es Augenblicke gibt, in denen eine Rose wichtiger ist als ein Stück Brot“. (Rainer Maria Rilke)

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Das Engagement der Friedhofsgärtner

ist ein immer mehr verbreitetes, gemeinsames Bemühen um eine zeitgemäße Weiterentwicklung der Friedhofskultur. Die Friedhofsgärtner haben viele Ideen und konkrete Pläne zur Gestaltung der Friedhöfe. Wenn das traditionelle Familiengrab aufgrund der sozialen und gesellschaftlichen Struktur der gängigen Bestattungsform nicht mehr nachkommt, sogar Einzel- beziehungsweise Reihengräber den anonymen Bestattungen, auch in Hinsicht auf die spätere Grabpflege, teilweise weichen, dann sind neue Konzepte, wie beispielsweise kleine Gärten und Gemeinschaftsgrabfelder auf den Friedhöfen zu schaffen, nicht mehr von der Hand zu weisen.

Für Veränderungen in der Bestattungs- und Friedhofskultur, die dem Zeitgeist der Menschen entsprechen, dafür setzt sich Garten Eden ein. Oasen von Rosengärten, Wasser- und Duftgärten, Symbol- oder Kunstgärten sollen geschaffen werden und als Gemeinschaftsgrabfeld dienen, in dem viele verschiedene Formen der Beisetzung möglich sind. Niemand soll namenlos bestattet werden, und deshalb ist ein Gemeinschaftsgrabfeld eine beachtenswerte Alternative gegenüber der anonymen Bestattung. Gedenksteine oder Tafeln und die Bepflanzung des Grabfeldes werden harmonisch aufeinander abgestimmt und bilden eine Einheit. Bänke sollen zum Verweilen und Nachsinnen einladen. Auf diese Weise wird für die Hinterbliebenen ein Ort der Erinnerung und Begegnung geschaffen, der auf humane Weise auch den wirtschaftlichen Aspekt in Betracht zieht. Da die Gestaltung und langjährige Grabpflege durch die Friedhofsgärtner übernommen wird, kann die Betreuung dieser Anlagen außerdem für ältere Menschen oder Angehörige, die weiter weg wohnen, sehr entlastend sein.

Sprechen Sie mit uns über Alternativen und neue Wege im Bereich der Bestattungs- und Friedhofskultur und über Ihre persönlichen Vorstellungen.

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